Mit Gott gegen Darwin
Stellungnahme von Gian Luca Carigiet zum Artikel "Mit Gott gegen Darwin", erschienen in der Sonntagszeitung vom 27.10.2002
Liebe Frau Bleicher
Habe Ihren Bericht über ProGenesis und mich sehr interessiert gelesen und muss Ihnen leider sagen "es gibt nichts Neues in der Presse". Immer wieder die gleiche Leier von den "bösen Fundamentalisten". Wieso fällt der Presse nicht einmal etwas Neues ein? Zum Inhalt des Beitrages habe ich folgende Bemerkungen:
Zuerst das Positive:
Nun aber zu den Aussagen, die nicht stimmen:
Zum
Thema Fundamentalisten: Wenn Sie damit das Fundament unseres Glaubens, die Bibel,
meinen, dann bin ich gerne ein "Fundamentalist". Wenn Sie mich aber in den Topf
der "religiösen Fundamentalisten" werfen, wie dieses "Schimpfwort" in der Regel
von der Presse verwendet wird, dann stimmt das einfach nicht. Denn ich bin nicht
religiös im Sinne einer Religionszugehörigkeit. Also kann ich gar kein "religiöser
Fundamentalist" sein. Weshalb haben Sie nichts über unsere Evolutionskritik
geschrieben, z.B. über die vier Axiome, mit denen diese ganze Theorie steht
und fällt? Oder z.B. etwas über die "drei Fragen an die Vertreter der Evolutionstheorie",
die von den "Evolutionisten" nicht beantwortet werden können? Oder etwas über
die angeblichen Millionen Jahre, die in den Erdschichten aber fehlen? Durften
Sie darüber nichts schreiben? Die Quintessenz: Die SonntagsZeitung hat unsere
Anliegen entweder nicht verstanden oder falsch kommuniziert. Schade.
Im Sinne von "Fairness" würde ich es begrüssen, wenn die SonntagsZeitung meine Gegendarstellung wenigstens als Leserbrief abdrucken würde.
Herzlichst,
Ihr Gian Luca Carigiet